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Erreichbare Amateurfunk-Relais entlang einer Route: Brandmeister-DMR und analoge FM, berechnet über ein Sichtlinien-Geländemodell. Mit Karte, HTML-/PDF-Bericht und Codeplug-Export für AnyTone und CHIRP.

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BM-Routencheck

Welche Amateurfunk-Relais erreichst du unterwegs? BM-Routencheck ermittelt für eine Route — per Bahn, Auto oder Fahrrad — alle rechnerisch erreichbaren DMR-Relais des Brandmeister-Netzwerks und analogen FM-Relais aus der DL3EL-Relaisliste. Die Erreichbarkeit wird pro Streckenpunkt über ein Sichtlinien-Geländemodell berechnet, nicht über einen bloßen Entfernungsradius.

Jeder Lauf erzeugt einen HTML-Bericht mit fertigen Kanaltabellen je Relais, eine interaktive Karte, eine CSV-Datei, fertige Codeplug-Dateien für AnyTone-CPS und CHIRP und auf Wunsch einen druckfertigen PDF-Bericht. Bedient wird wahlweise über das Programmfenster (auf dem Desktop) oder vollwertig im Terminal — interaktiv per Menü oder per Flags für Skripte.

Das Programmfenster nach einem Lauf Hamburg → Lindau: links die Routing-Parameter, rechts Kennzahlen, Karte und Relais-Tabelle

Das Programmfenster nach einem Lauf Hamburg → Lindau: links die Routing-Parameter, rechts Kennzahlen, Karte mit Route, Sichtfeldern und Relais-Markern sowie die filterbare Relais-Tabelle. Helles und dunkles Design, je nach System oder Wahl.

Inhalt

Download & Start

Fertige Programme für Windows, Linux und macOS gibt es auf der Releases-Seite — Datei für das eigene Betriebssystem herunterladen und starten. Ein installiertes Python ist nicht nötig. BM-Routencheck ist eine Desktop-App: Der Doppelklick öffnet das Programmfenster; die vollwertige Terminal-Bedienung bleibt erhalten und ist je Plattform unten beschrieben.

Windows (x64): Die BM-Routencheck-…-windows-x64.exe herunterladen und doppelklicken — das Programmfenster öffnet sich, ohne dass ein Konsolenfenster aufgeht. SmartScreen meldet beim ersten Start „Unbekannter Herausgeber" — über „Weitere Informationen" → „Trotzdem ausführen" geht es weiter (die .exe ist nicht code-signiert; Microsofts Signaturdienst steht Einzelentwicklern in Deutschland nicht offen). Auf Rechnern mit aktivem Smart App Control (nur bei neu aufgesetztem Windows 11) wird die Datei ohne Ausnahmemöglichkeit blockiert — dann SAC deaktivieren (Windows-Sicherheit → App- & Browsersteuerung) oder die Installation aus dem Quellcode nutzen.

Terminal unter Windows: Dieselbe Exe versteht alle Kommandos, z. B. BM-Routencheck.exe bahn --help in cmd oder PowerShell. Bauartbedingt kehrt der Prompt dabei sofort zurück und die Ausgabe erscheint darunter — die GUI-Exe klinkt sich in das aufrufende Konsolenfenster ein. Für interaktive Terminal-Sitzungen BM-Routencheck.exe --terminal starten: Das Menü öffnet sich in einem eigenen Konsolenfenster (das interaktive Menü und PowerShell würden sich sonst dieselbe Konsole teilen).

macOS (Apple Silicon): Das ZIP herunterladen und entpacken, BM-Routencheck.app in den Ordner Programme ziehen und per Doppelklick starten. Die App ist mit Developer ID signiert, von Apple notarisiert und das Ticket ist angeheftet — es ist keine Gatekeeper-Ausnahme nötig.

Für Macs mit Intel-Prozessor gibt es bewusst kein fertiges Programm — ein Build, der nie auf echter Hardware getestet wurde, wird hier nicht ausgeliefert. Auf diesen Geräten funktioniert die Installation aus dem Quellcode mit vollem Funktionsumfang.

Terminal unter macOS: Das Binary im Bundle versteht alle Kommandos:

/Applications/BM-Routencheck.app/Contents/MacOS/BM-Routencheck bahn --help

# Tipp für häufige Nutzung — Alias in ~/.zshrc:
alias bmtools='/Applications/BM-Routencheck.app/Contents/MacOS/BM-Routencheck'

Linux (x64):

tar -xzf bmtools-*-linux-x64.tar.gz
./bmtools

Ohne Argumente öffnet sich auf einem Desktop das Programmfenster — das Binary bringt sein GUI-Backend (Qt) mit, es müssen keine Systempakete installiert werden. Im Terminal-Alltag funktionieren alle Kommandos wie gewohnt (./bmtools bahn --help). Für einen Startmenü-Eintrag mit Programm-Icon liegt eine BM-Routencheck.desktop-Vorlage bei (Pfade anpassen, nach ~/.local/share/applications/ kopieren — siehe LIESMICH.txt im Archiv).

Updates

BM-Routencheck hält sich selbst aktuell. Beim Start sieht das Programm im Hintergrund nach, ob eine neuere Fassung vorliegt — das verzögert den Start nicht, der Hinweis erscheint einfach kurz danach:

  • Im Programmfenster erscheint oben eine Leiste „Version 0.4.1 ist verfügbar" mit dem Knopf Jetzt aktualisieren. Ein Klick lädt und ersetzt das Programm und startet es neu — auf allen Plattformen ohne weiteres Zutun. Das ✕ blendet den Hinweis für diese Sitzung aus.
  • Im Terminal kommt der Hinweis erst nach dem Lauf, damit er nichts unterbricht — und nur auf einer echten Konsole. In Skripten und Pipes bleibt er aus. Aktualisiert wird dort von Hand:
bmtools --update                          # suchen, laden, ersetzen
bmtools --update --mit-vorabversionen     # Betas einbeziehen
bmtools --version                         # installierte Version anzeigen

Nach einem Update zeigt das Programmfenster beim ersten Start der neuen Version einmalig „Neu in Version …“ — die Release-Notes von GitHub, bei übersprungenen Versionen alle seit der zuletzt gestarteten. Der Dialog braucht in diesem Moment Internet; ist keines da, entfällt er einfach (die Notes stehen jederzeit auf der Releases-Seite).

Im Menü des Programmfensters (☰ → Updates) steht die installierte Version, und beide Punkte lassen sich umschalten:

Einstellung Vorgabe Bedeutung
Beim Start nach Updates suchen an Ausschalten unterbindet jede Update-Abfrage komplett — es geht dann keine Anfrage mehr hinaus
Auch Vorabversionen anbieten aus Der Beta-Kanal. Nur für Tester gedacht: Betas sind absichtlich nicht durchgetestet

Was dabei geprüft wird. Zu jedem Release gehört eine signierte Beschreibung aller Programmdateien. Das Programm nimmt eine neue Version nur an, wenn diese Signatur zu dem Schlüssel passt, der im Programm selbst steckt, und die heruntergeladene Datei exakt die dort genannte Prüfsumme hat. Damit ist nicht nur eine abgehörte Verbindung wirkungslos — auch ein manipulierter Zwischenspeicher oder Firmen-Proxy kann nichts unterschieben. Eine ältere Version wird nie angeboten, und ohne die Einstellung Vorabversionen nie eine Beta. Scheitert irgendeine dieser Prüfungen, passiert schlicht nichts; die installierte Fassung bleibt unangetastet.

Wann kein Update angeboten wird — jeweils mit Absicht:

  • Bei der Installation aus dem Quellcode — dort ist git pull der richtige Weg.
  • Wenn das Programm an einem Ort liegt, an dem du kein Schreibrecht hast (etwa systemweit installiert). Das Programm sagt das und verweist auf die Releases-Seite, statt einen halben Austausch zu versuchen — nach einem Administrator-Passwort fragt es nie.
  • Auf Macs mit Intel-Prozessor, für die es bewusst kein fertiges Programm gibt.

Die alte Fassung bleibt neben der neuen liegen, bis diese einmal sauber gestartet ist.

Bedienung

Das Programmfenster (Desktop)

Auf einem Desktop öffnet bmtools ohne Argumente das Programmfenster: links die Routing-Parameter, rechts Karte und Relais-Tabelle. Alle Eingabewege des Terminals stehen auch hier zur Verfügung — Bahn per bahn.de-Link oder Bahnhöfe/Zuggattung/Zeit, Auto/Rad per Google-Maps-/Komoot-Link, GPX-Datei oder Start/Ziel. Parameter ändern und direkt neu berechnen, ohne Bildschirmwechsel; während der Berechnung zeigen Fortschrittsbalken und eine Log-Konsole den Stand, Abbrechen wirkt sofort. Rückfragen (mehrdeutige Orte, Verbindungswahl) erscheinen als Auswahl-Dialoge.

Verbindungswahl als Auswahl-Dialog Fortschrittsansicht mit Log-Konsole
Rückfragen als Ein-Klick-Dialog: die Verbindungswahl bei Bahn Während der Berechnung: Fortschritt oben, Log-Konsole unten

Nach dem Lauf zeigt das Fenster:

  • die interaktive Karte (Route nach Erreichbarkeit gezeichnet, Sichtfeld-Overlay, Relais-Marker) — Klick auf einen Marker springt zur Tabellenzeile und umgekehrt und blendet zugleich nur das Sichtfeld dieses einen Relais ein, nach Abstand abgestuft; zurück zur Gesamtansicht führen ein zweiter Klick, Esc oder der Knopf in der Legende;
  • die Relais-Tabelle, live filterbar und sortierbar; DMR-Zeilen klappen die Talkgroup-Details auf;
  • die Knöpfe PDF (bericht.pdf), CSV, Bericht (öffnet Bericht und Karte im Browser) und Ordner (Ausgabeordner im Dateimanager).

Im Zahnrad-Menü unten rechts sitzen neben Erscheinungsbild, Updates und Cache auch die Relais-Suche: Der Suchradius bestimmt, bis zu welchem Abstand von der Strecke Relais in die Erreichbarkeitsrechnung eingehen (leer = 60 km). Bei auffälligen Werten erscheint direkt unterm Feld ein Hinweis — unter 25 km werden womöglich zu wenige Relais gefunden, über 135 km verlängert sich nur die Laufzeit.

--terminal erzwingt das Terminal, --gui das Fenster (hinter dem Toolnamen, z. B. bmtools bahn --gui); ohne Desktop (SSH, Server) startet automatisch das Terminal. Auch bm-bahn/bm-auto/bm-rad öffnen ohne Routen-Argumente das Fenster mit dem jeweiligen Tool. Das Linux-Binary bringt sein GUI-Backend (Qt) mit; nur bei der Installation aus dem Quellcode braucht das Fenster GTK/WebKit2 oder QtWebEngine — fehlt beides, geht es mit Hinweis im Terminal weiter.

Das Terminal

Im Terminal startet ohne Argumente das Menü — alle Eingaben werden interaktiv abgefragt (Auswahllisten mit ↑/↓ navigieren, Enter bestätigt, Strg-C bricht ab):

📡 BM-Routencheck
🚆  bahn  Bahnstrecke — Zugverbindung wählen, Relais entlang der Fahrt
🚗  auto  Autoroute — Google-Maps-Link einfügen oder Start/Ziel eingeben
🚴  rad   Radroute — Google-Maps-/Komoot-Link, GPX-Datei oder Start/Ziel
🧹  Cache leeren — gespeicherte API-Antworten und Höhenkacheln löschen
🚪  Beenden

Längere Schritte (Relais-Abfrage, Erreichbarkeits-Berechnung, Karte) zeigen einen Fortschrittsbalken; ab etwa 10 Sekunden Restzeit erscheint zusätzlich eine Zeitschätzung.

Für Skripte und Wiederholläufe laufen alle Tools auch nicht-interaktiv mit Flags durch — jedes Tool zeigt mit --help seine vollständige Optionsliste samt Beispielen. Für jedes deutsche Flag existiert das englische Original als Alias (--von = --from, --zeit = --time, …):

bmtools bahn --von "Koblenz Hbf" --nach "Nürnberg Hbf" --oeffnen
bmtools auto "https://maps.app.goo.gl/…"
bmtools rad  --gpx tour.gpx

Bei der Installation aus dem Quellcode heißen die Tools zusätzlich bm-bahn, bm-auto und bm-rad; die englischen Subcommand-Namen rail, car, bike funktionieren ebenfalls.

Die Ergebnis-Dateien

Wo die Ausgaben landen, hängt davon ab, wie du das Programm startest:

  • Programmfenster (Doppelklick, Programmstarter, App-Symbol) — immer in Dokumente/bm-routencheck-ergebnisse/<start>-<ziel>/, auf allen drei Systemen. Der vollständige Pfad steht nach dem Lauf in der Log-Konsole, und der Knopf Ordner führt direkt hin.
  • Terminal — in out/<start>-<ziel>/ unterhalb deines aktuellen Arbeitsverzeichnisses, änderbar mit --ausgabe.

Beim Fenster-Start bestimmt sonst der Starter das Arbeitsverzeichnis und nicht das Programm; bis Version 0.2.0 landeten die Ergebnisse dadurch je nach System an wechselnden Stellen — unter Linux im Home-Verzeichnis, unter Windows neben der Programmdatei, also etwa im Download-Ordner. Der feste Ordner nimmt diese Unsicherheit heraus.

Lässt sich der Ordner einmal nicht öffnen (fehlende Dateimanager- Zuordnung), nennt die Statusleiste den Grund und legt den vollständigen Pfad in die Zwischenablage.

Datei Inhalt
bericht.html Bericht mit fertigen Kanaltabellen je Relais (für manuelle CPS-Eingabe)
karte.html Interaktive Karte: Strecke + erreichbare Relais (blau = DMR, orange = FM)
bericht.pdf Druckbericht DIN A4: Deckblatt mit Übersichtskarte und Kennzahlen, Relais-Tabelle mit Talkgroup-Details — nur mit --pdf bzw. per PDF-Export-Knopf im Fenster
relais.csv Alle Daten maschinenlesbar (Semikolon-getrennt; Spalten modus, ctcss_hz für FM)
anytone/*.CSV Channel/TalkGroups/Zone für den AnyTone-CPS-Import — digitale und analoge Kanäle in einer Zone
chirp.csv Nur die FM-Kanäle im generischen CHIRP-CSV-Format — in CHIRP öffnen und auf jedes unterstützte Gerät laden (entfällt bei --modus dmr)

Frequenzangaben in allen Ausgaben sind aus Sicht des Funkgeräts (RX = Relais-Ausgabe) — auch bei FM. Berücksichtigt werden nur 2-m- und 70-cm-Relais (10 m/6 m/23 cm werden aussortiert). TG9 „Lokal" wird immer ergänzt, auch wenn die API sie nicht listet. Der AnyTone-Export nutzt derzeit das D878UV-Spaltenlayout.

Interaktive Karte eines Laufs: Route mit Relais-Markern und geschätzten Sichtfeldern

Die interaktive Karte (karte.html) im Browser: Die Strecke ist nach Erreichbarkeit gezeichnet (durchgezogen = Sicht, gestrichelt = Grenzbereich, gepunktet = Schatten), die blauen Flächen sind die berechneten Sichtfelder der erreichbaren Relais — je dunkler, desto mehr Relais.

Ein Klick auf einen Relais-Marker blendet nur dessen Sichtfeld ein — in der Oberfläche wie in der verschickbaren karte.html. Die Abstufung zeigt dort den Abstand zum Relais (0–10 / 10–20 / über 20 km, dunkel = nah), nicht die Feldstärke: Sendeleistung und Antennendiagramm sind dem Tool nicht bekannt, gerechnet wird allein die Geometrie. Zurück zur Gesamtansicht führen ein zweiter Klick auf dasselbe Relais, Esc oder der Knopf in der Legende.

Deckblatt des PDF-Berichts: Kennzahlen und Übersichtskarte

Der Druckbericht (bericht.pdf, DIN A4): Deckblatt mit Kennzahlen und Übersichtskarte, danach die Relais-Tabelle mit Talkgroup-Details — nummerierte Marker verweisen auf die Tabellenzeilen.

Die Tools im Detail

bm-bahn — Relais entlang einer Bahnstrecke

Sucht über Transitous eine reale Zugverbindung zwischen Start- und Zielbahnhof und wertet deren Streckengeometrie aus. Die Zuggattung beeinflusst die Route real: Hamburg–München fährt der Fernverkehr z. B. via Erfurt oder via Würzburg, der Nahverkehr eine ganz andere Kette — entsprechend ändern sich die gefundenen Relais.

Streckenwahl — bahn.de-Link, --von/--nach oder --bahnhoefe:

Parameter Bedeutung
LINK bahn.de-Verbindungslink (…?vbid=…, der Teilen-Link einer gesuchten/gebuchten Verbindung) — übernimmt genau die dort gewählten Züge, die Verbindungsfilter unten entfallen
--von BAHNHOF --nach BAHNHOF Start- und Zielbahnhof, z. B. "Koblenz Hbf"
--via BAHNHOF Zwischenhalt zu --von/--nach; mehrfach angebbar (--via Mainz --via Würzburg)
--bahnhoefe "A, B, C" Alternativ: kommagetrennte Bahnhofsliste statt --von/--nach

bahn.de-Links laufen serverseitig nach einiger Zeit ab — dann auf bahn.de neu suchen und frisch teilen.

Verbindungsauswahl:

Parameter Bedeutung
--zuggattung {alle,fern,nah} fern = ICE/IC/EC und Nachtzüge, nah = RE/RB/S-Bahn (Default: alle)
--zeit ZEIT Abfahrtszeit; Formate "2026-07-14 08:00", "14.07.2026 08:00" oder "08:00" (= heute). Default: jetzt
--ankunft --zeit als Ankunfts- statt Abfahrtszeit interpretieren
--direkt Nur Direktverbindungen (ohne Umstieg)
--luftlinie Keine Verbindungssuche; Luftlinie zwischen den Bahnhöfen auswerten

Interaktiv wird bei mehrdeutigen Bahnhofsnamen immer nachgefragt („Koblenz" ist z. B. auch exakt der Name eines Schweizer Bahnhofs) und unter mehreren gefundenen Verbindungen ausgewählt. Nicht-interaktiv nimmt das Tool jeweils den ersten Treffer bzw. die erste passende Verbindung.

bm-bahn "https://www.bahn.de/buchung/start?vbid=…" --oeffnen
bm-bahn --von "Koblenz Hbf" --nach "Nürnberg Hbf" --oeffnen
bm-bahn --von Hamburg --nach München --zuggattung fern --direkt
bm-bahn --von Koblenz --nach Nürnberg --zeit "2026-07-14 17:30" --ankunft
bm-bahn --bahnhoefe "Koblenz Hbf, Mainz Hbf, Würzburg Hbf" --luftlinie

bm-auto / bm-rad — Relais entlang einer Auto- oder Radroute

Gleiche Auswertung und gleiche Ausgaben wie bm-bahn, aber für Straße und Rad. Die Route kommt aus genau einer der drei Quellen — Link, GPX-Datei oder Start/Ziel:

Parameter Bedeutung
LINK (Positionsargument) Google-Maps-Routenlink (auch Kurzlink vom Teilen-Button) oder Komoot-Tour-Link
--gpx DATEI GPX-Datei, z. B. ein Komoot-Export — funktioniert immer
--von ORT --nach ORT Start/Ziel als Ort oder Adresse (hausnummerngenau)
--via ORT Zwischenpunkt zu --von/--nach; mehrfach angebbar

Was bei den Link-Quellen zu wissen ist:

  • Ein Google-Maps-Link enthält keine Routen-Geometrie, nur die Wegpunkte. Das Tool routet daher selbst (OSRM auf OpenStreetMap-Daten) — der Verlauf kann von Googles Vorschlag leicht abweichen. Per Maus verschobene Routenpunkte stehen als Via-Punkte im Link und werden übernommen.
  • Ein Komoot-Link ist der bessere Fall: Er zeigt auf eine gespeicherte Tour, deren exakte Geometrie übernommen wird — kein Nachrouten. Private Touren brauchen den „Mit Link teilen"-Link (enthält den nötigen share_token); klappt der Abruf nicht, ist der GPX-Export der Tour der garantierte Weg (--gpx).
  • ÖPNV-Links lehnt das Tool ab und verweist auf bm-bahn.
  • Widerspricht das Verkehrsmittel im Link dem Tool (Rad-Link in bm-auto), wird interaktiv nachgefragt; in Skripten gewinnt der Link.
bm-auto "https://maps.app.goo.gl/…"
bm-rad  "https://www.komoot.com/tour/…?share_token=…"
bm-rad  --gpx tour.gpx
bm-auto --von "Winkelhaider Str. 4a, Feucht" --nach "Bendorf" --oeffnen

Gemeinsame Parameter (alle Tools)

Parameter Bedeutung
--modus {dmr,fm,beide} Welche Relais ausgewertet werden: dmr = nur Brandmeister-DMR, fm = nur analoge FM-Relais, beide = gemeinsam in Bericht/Karte/CSV (Default: beide)
--bandbreite {12.5,25} Bandbreite analoger FM-Kanäle im Codeplug in kHz (Default: 12.5; das Kanalraster steht nicht in den DL3EL-Daten, daher keine Automatik)
--ctcss-decode CTCSS auch als Empfangston setzen (Squelch öffnet nur beim Relais-Ton). Default: Empfang offen. Der Sendeton (Pilotton) wird unabhängig davon immer gesetzt, wenn die Quelle ihn nennt — viele FM-Relais öffnen nur damit
--korridor KM Optionales Limit: maximaler Abstand zur Strecke in km. Ohne Angabe zählt allein die rechnerische Erreichbarkeit — auch weit entfernte, aber sichtbare Relais werden aufgenommen
--suchradius KM Suchradius um die Strecke: nur Relais bis zu diesem Abstand gehen in die Erreichbarkeitsrechnung ein (Default: 60). Unter 25 km werden womöglich zu wenige Relais gefunden, über 135 km steigt nur die Laufzeit. Im Programmfenster steht derselbe Wert im Menü unter Relais-Suche
--ohne-gelaende Abdeckungsschätzung ohne Geländemodell; spart den Höhenkachel-Download, ist aber ungenauer
--aktualisieren Relais-Daten frisch laden statt aus dem Cache (BM-Geräteliste und FM-Liste halten sonst 1 Tag, Talkgroup-Profile 12 h)
--pdf Zusätzlich bericht.pdf erzeugen (Deckblatt mit Übersichtskarte, Relais-Tabelle mit Talkgroups)
--oeffnen Bericht und Karte nach dem Lauf im Browser öffnen (interaktiv automatisch aktiv)
--gui / --terminal Programmfenster bzw. Terminal erzwingen — Standard: ohne Routen-Argumente öffnet sich auf dem Desktop das Fenster
--ausgabe ORDNER Ausgabeverzeichnis. Default im Terminal: out/<start>-<ziel> unterhalb des aktuellen Verzeichnisses. Das Programmfenster schreibt stattdessen immer nach Dokumente/bm-routencheck-ergebnisse/ (siehe Die Ergebnis-Dateien)
--version Installierte Programmversion ausgeben und beenden

bmtools selbst kennt zusätzlich --version/-V sowie --update (siehe Updates); beides steht vor dem Toolnamen, also bmtools --update, nicht bmtools bahn --update.

Alle genutzten Dienste sind ohne Anmeldung nutzbar — keine API-Keys, keine Konfigurationsdatei.

Zwischenspeicher (Cache)

Alle API-Antworten und Höhenkacheln landen in einem lokalen Disk-Cache; Wiederholläufe brauchen dadurch nur Sekunden. Der Cache verwaltet sich selbst (Relais-Daten verfallen nach spätestens einem Tag, --aktualisieren erzwingt frische Daten) — er kann aber jederzeit komplett geleert werden, etwa um Speicherplatz freizugeben:

  • Im Menü: 🧹 Cache leeren — zeigt erst, wie viel Speicher die Bereiche (Brandmeister-API, FM-Relaisliste, Höhenkacheln) belegen, und fragt vor dem Löschen nach.
  • Auf der Kommandozeile: bmtools cache zeigt die Übersicht, bmtools cache --leeren löscht ohne Rückfrage.

Der nächste Lauf lädt gelöschte Daten automatisch neu herunter.

Installation aus dem Quellcode

Alternative zu den fertigen Programmen — nötig sind Python ≥ 3.12 und Git:

git clone https://github.com/DH1NOC/bm-routencheck.git
cd bm-routencheck

python3 -m venv .venv            # Windows: py -m venv .venv
source .venv/bin/activate        # Windows PowerShell: .venv\Scripts\Activate.ps1
pip install -e .

bmtools                          # Menü aller Tools

Die Aktivierung der virtuellen Umgebung gilt pro Terminal-Sitzung; nach dem Öffnen eines neuen Terminals im Projektordner erneut aktivieren. Wie eine passende Python-Version installiert wird, steht in der Python-Dokumentation (Windows: bei der Installation „Add python.exe to PATH" anhaken).

Für Entwickler

Architektur, Qualitätssicherung, Projektstruktur, die Eigenheiten der externen Datenquellen und der Release-Prozess sind im Entwickler-README (DEVELOPER.md) beschrieben; offene Punkte und verbindliche Festlegungen stehen in PROJEKTPLAN.md.

Lizenz

Siehe LICENSE.

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Erreichbare Amateurfunk-Relais entlang einer Route: Brandmeister-DMR und analoge FM, berechnet über ein Sichtlinien-Geländemodell. Mit Karte, HTML-/PDF-Bericht und Codeplug-Export für AnyTone und CHIRP.

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